Noch kurz vor der Wende stand fest, dass der Ort Güldengossa dem Braunkohleabbau weichen sollten. Dass die Entwicklung anders verlief, kam Schloss und nicht zuletzt dem großen Park zugute, in dem nichts mehr verbaut und verändert wurde, die großen alten Bäume und die Struktur der Anlage erhalten blieben.

Bei der Wiederherstellung des Schlossgartens wurde großer Wert daran gelegt, die historische Anlage und Wegführung möglichst detailgenau wiederherzu-stellen, mit Hilfe von Probebohrungen fand man die ursprüngliche Lage der Wege, Brunnen und Beete heraus. So wurde nach und nach die Anlage rekonstruiert und mit Orangerie, zwei kleinen Seen, geschwungenen Wegen und dem symmetrisch angelegten Ziergarten mit Springbrunnen eine wahre Augenweide geschaffen, die zum besinnlichen Flanieren einlädt.

Eine neue, schmiedeeiserne Zaunanlage mit 2 Toren im Barockstil umrandet den fast 60.000 qm großen Schlosspark. Die zum Teil neu gemauerten Pfosten bekamen Putz und Anstrich nach historischem Vorbild.

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